Interview mit Martin Daubenmerkl: »Wir haben die Mitbestimmung bei Bertrandt auf die Tagesordnung gesetzt«

»Wir haben die Mitbestimmung bei Bertrandt auf die Tagesordnung gesetzt«

Martin Daubenmerkl

Technischer Zeichner, seit 2012 bei Bertrandt, Listenplatz 5

Martin, was müsste bei Bertrandt verbessert werden?

Martin Daubenmerkl: Wir brauchen mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung. Es darf nicht sein, dass Leute für dieselbe Arbeit unterschiedlich bezahlt werden – bloß, weil der eine sich besser verkaufen und der andere sich gegenüber seinem Vorgesetzten vielleicht nicht so gut durchsetzen kann. Hier brauchen wir sachliche Kriterien, die sich an der Qualifikation, den Aufgaben und der Leistung orientieren.

Warum kandidierst Du für den Betriebsrat?

Martin Daubenmerkl: Ich will Betriebsrat werden, weil es mir ein Bedürfnis ist, für andere einzutreten. Im Betriebsrat möchte ich mich vor allem für Gerechtigkeit bei der Bezahlung einsetzen. Es kann nicht sein, dass Arbeit immer mehr ausgegliedert wird und die Mitarbeiter/innen die Zeche zahlen, während Unternehmen immer größere Gewinne machen und die Aktionäre/innen sich die Taschen füllen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen – es muss gerecht zugehen. Am Ende eines Monats sollen die Beschäftigten vom Erfolg des Unternehmens profitieren.

Warum sollten die Kolleginnen und Kollegen am 18. Dezember Eure Liste wählen – und nicht eine der anderen?

Martin Daubenmerkl: Wir sind diejenigen, die das Thema Mitbestimmung bei Bertrandt auf die Tagesordnung gesetzt und die Betriebsratswahl ins Laufen gebracht haben. Wir haben die Unterstützung aus vielen Bereichen des Unternehmens und haben Kandidatinnen und Kandidaten aus unterschiedlichsten Bereichen. Und mit der IG Metall haben wir einen starken und kompetenten Partner an unserer Seite. Ich denke, das sind ein paar gute Gründe, am 18. Dezember für unsere Liste zu stimmen.